Jugendliche brauchen einen geschützten Ort und ein Angenommensein

Jugendliche verlieren durch den Tod eines nahestehenden Menschen eine wichtige Person, die ihnen Rückhalt bot und als Vorbild diente, oder an der sie sich reiben und messen konnten.

  • Ihr Verhalten ist oft sehr ambivalent.
  • Nach Außen sind sie oft die "Coolsten", verhalten sich so, als ob nichts und niemand berühren würde.
  • Sie suchen Orientierung und die Nähe zu Gleichaltrigen und Erwachsenen
  • Jugendliche sind oft sehr stark im Ausdruck ihrer Gefühle.

Häufig ziehen sich FreundInnen und KlassenkameradInnen zurück, weil sie nicht wissen, was sie sagen oder tun sollen. Meist ist es auch schwierig mit dem überlebenden Elternteil zu sprechen, weil dieser selbst mit seiner eigenen Trauer beschäftigt ist.

Jugendliche in Trauer brauchen Menschen, denen sie sich anvertrauen können und einen geschützten Ort für den Austausch mit Gleichgesinnten zur gegenseitigen Unterstützung.

Mit unseren Einzel- und Gruppenangeboten unterstützen wir Jugendliche darin …

  • Ausdruck für ihre vielfältigen und individuellen Trauergefühle zu finden
  • Stärkung durch eine Gruppe von Gleichgesinnten zu erfahren
  • Sich schöne Erinnerungen aus der gemeinsamen Lebenszeit mit dem Verstorbenen zu bewahren
  • Einen Umgang mit belastenden Gefühlen zu finden
  • Sich der eigenen Stärken, Bedürfnisse und Wünsche bewusst zu werden
  • erste Perspektiven zu schaffen für das veränderte Leben ohne den verstorbenen     Menschen

Wir begleiten auch junge Erwachsene auf ihrem Trauerweg.